Vielversprechender Saisonstart - carXpert Racingteam



Mit 30 Jahren fährt Thomas Lüthi bereits seine 15. Saison in der Motorrad-WM, 11 davon in der Zwischenkategorie (3 Saisons in der 250ccm-Klasse, 8 in der Moto2). Auch in diesem Jahr gehört
Tom wieder zu den Anwärtern auf den Weltmeistertitel.

Im letzten Winter wurde Thomas Lüthi von MotoGP-Kennern oft als wichtigster Titelanwärter
genannt. Seine Chancen stünden gut, Johan Zarco, Moto2-Weltmeister der letzte beiden Saisons, abzulösen. Valentino Rossi und Marc Marquez – die beiden Superstars der Königsklasse – nannten den Bernbieter gar ihren grossen Favoriten.


Nach den beiden ersten Etappen der Saison 2017 hat Tom seine Ambitionen, die im Vorfeld der Saison bereits anklangen, in die Tat umgesetzt, und auch sein Team, seine Sponsoren und seine Fans nicht enttäuscht; In Katar holte er sich meisterlich den zweiten Platz, und in Argentinien war ihm bei der Punktejagd ein Stück weit auch das Glück hold. Resultat: Platz drei. Zwei Podestplätze in den ersten beiden Rennen, wir sind beeindruckt.


Was tut sich sonst in dieser Saison? Franco Morbidelli gelang der perfekte Saisonstart. Er könnte der grosse Gegenspieler auf dem Weg zum Weltmeistertitel 2017 werden. Nach seinem Triumph in Katar zum Saisonstart leistete der junge italienische Fahrer im Dienste des belgischen Teams Marc VDS auch in Argentinien Grosses. Er führte von Anfang bis zum Schluss den Grand Prix an und hielt scheinbar locker dem Druck stand, der durch seinen Teamkollegen Alex Marquez während der letzten Runden ausgeübt wurde.


Der Saisonstart von Franco Morbidelli mag wenig überraschen – er knüpft damit lückenlos an die zweite Saisonhälfte von 2016 an. In den letzten neun Rennen stieg er sieben Mal aufs Podest. Miguel Oliveiras Einstieg hingegen überrascht und ist bemerkenswert. Nach seinem vierten Platz in Katar landete der portugiesische Fahrer des Teams Red Bull KTM Ajo in Argentinien auf Platz
zwei und holte gleichzeitig den ersten Podestplatz für den österreichischen Chassishersteller in der Moto2 – nach gerade mal zwei Grand Prix-Teilnahmen in dieser hochkarätigen Kategorie.


Nach zwei Rennen scheint KTM der aussichtsreichste Hersteller zu sein, um der mehrjährigen
Vorherrschaft von Kalex ein Ende zu setzen. Suter seinerseits verzeichnete nach zwei Jahren
Abwesenheit ein bemerkenswertes Comeback mit gleich mehreren Fahrern, die in die Punkte
gefahren sind.


Für Tom Lüthi, dessen technische Crew gegenüber dem Vorjahr ein einzige Änderung erfahren hat, wird die Stabilität zweifelsohne der Schlüsselfaktor zum Erfolg sein. Über die gesamte Saison
betrachtet (18 GPs) stellen seine enorme Erfahrung und seine Kenntnis des Rennbetriebs sowie das
gute Verhältnis zu seinem technischen Leiter Gilles Bigot wichtige, wenn nicht sogar entscheidende Vorteile dar.

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